Pfälzer

Autor: Frank (Seite 2 von 6)

Do gibt´s net groß was zu schreiwe... ich bin in Pälzer durch un durch!

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Kartenvorverkauf gestartet

Alle Jahre wieder, Ihr wisst es schon: Irish Night ist angesagt.

Und versprochen: dieses Jahr bin ich auch wieder dabei. Nachdem ich letztes Jahr eigentlich aufgrund unseres Urlaubs absagen wollte, haben alle anderen Beteiligten trotzdem die Irish Night durchgezogen! Und wie ich von allen Seiten höre, war es wieder super. Danke Weingut Mantel dafür, und besonderen Dank an meinen Nachbarn Nico mit seinem Team! Klasse Job.

Und ja: es gibt auch dieses Jahr wieder Guinness und Kilkenny vom Fass!

Als Veranstalter freue ich mich über jeden, der kommt. Also los, ab sofort gibt es Karten!

Und als Bonbon auch wieder dabei: Ben Eadair

Zur Einstimmung:

Abschied von meinen Kolleginnen

Nach siebeneinhalb Jahren hieß es heute Abschied nehmen von meinen super tollen Kolleginnen. Mein Weg hat sich intern verändert, ich habe nun einen „Einzelkämpferjob“ übernommen. Das Großraumbüro wird mir schon ein wenig fehlen, die vielen „Frauengespräche“ erst recht.

Ihr müsst wissen, ich hatte die Ehre bis vor Kurzem der Hahn im Korb zu sein, bei insgesamt 13 Team-Kolleginnen.

Im letzten Team-Meeting hab ich noch ein kleines Geschenk bekommen. Ich hab mich riesig gefreut!

Tickets für Pearl Jam – Eine Leidensgeschichte

Was man so alles durchstehen muss, um an Tickets für eine seiner Lieblingsbands zu kommen durfte ich heute wieder mal erleben. Pearl Jam hat ein neues Album angekündigt und folglich auch eine World-Tour. Natürlich sind da Jochen und ich wieder dabei, also mussten Tickets her.

Das geht nur, wenn man sich vorab mit seinen persönlichen Daten an entsprechender Stelle registriert, was noch nicht zum Kauf von Tickets berechtigt. Nur ausgewählte User erhielten dann eine Mail in der mitgeteilt wurde, man darf sich jetzt bei einem der beiden Online-Vorverkaufsportalen anmelden und Tickets kaufen. So weit, so gut.

Da ich bereits Kunde bei eventim bin, habe ich mich demnach voll motiviert und voller Vorfreude an meinen Rechner gesetzt, um gleich den ersten Dämpfer zu erhalten…: wenn da jetzt jeder 2-4 Tickets kauft, gehe ich wahrscheinlich leer aus.

Zwischendurch versuchte ich es bei Ticketmaster. Dort wurde mir gleich unmissverständlich klar gemacht, dass eigentlich gar nix geht. Bei eventim versuchte ich einen zweiten Log-in mit der Folge einer Drohung: Mit einer IP-Adresse gleichzeitig versuchen Tickets zu kaufen, wirft mich gänzlich aus dem System. Also wartete ich brav, und kam tatsächlich in den Ticket-Shop.

Die Folge seht ihr hier rechts. Ich weiß nicht, wie viele Versuche ich dann den ganzen Tag noch unternahm, alle blieben erfolglos…

Frustriert informierte ich Jochen über meine Erfolglosigkeit.

PS: Am nächsten Morgen hat es dann doch problemlos funktioniert… 😉

Planung für Großes

Ein toller Urlaub steht uns bevor. Kroatien mit dem Boot! Schon in 2019 war ich mit meinem Freund Gunter auf der Luka eine Woche unterwegs (Zum Blog).Das war selbst für mich als alter Kroatien-Fan neu. Und was soll ich sagen? Eine wunderbare Erfahrung, die ich mit Jurga und Ben gerne wiederholen wollte. Ben war damals einfach noch zu klein, das sieht jetzt anders aus.

Gunter hat sich über unsere prompte Entscheidung gefreut, das ganze zu wiederholen. Diesmal haben wir uns ein größeres Boot ausgesucht, aber dazu zu gegebenem Zeitpunkt mehr. 

Also trafen sich der Captain und Matrose Nummer Eins zum planen für unsere Tour. Damit ging die Aufregung und Vorfreude bei uns allen los…

Mehr…

Litauische Weihnachten

Jurga´s Vorfreude war dieses Jahr riesig. Endlich waren genügend Personen zum Essen eingeplant, um einmal traditionell litauisch Weihnachten zu feiern. Aber was bedeutet das?

12 typische, meist nur zu Weihnachten zubereitete Speisen, schmücken die Tafel. Die zwölf steht für die Anzahl der Apostel.

Für Litauer ist der Heilige Abend (lit. Kucios) der wichtigste Tag des Jahres, so weit deckt sich das ja mit unserem Verständnis für Weihnachten. Selbstverständlich kommt an dem Abend die Familie zusammen, aber auch alleinstehende Freunde oder Nachbarn werden eingeladen, niemand soll Kucios alleine verbringen. Auch den im vergangenen Jahr Verstorbenen wird gedacht, indem man an der Tafel ein extra Gedeck bereitstellt.

Jurga hat demnach schon Tage vorher mit den Vorbereitungen begonnen. Bei meiner Schwester waren die Speisen dann nur noch kurz aufzuwärmen. Da in Litauen die Fastenzeit bis zum 25. Dezember geht, gibt es an Heiligabend fleischlos. Dem entsprechend gibt es viele Fischgerichte, Pilze dürfen nicht fehlen, Rote-Beete-Suppe, diverse Salate und (das ist ein Muss): Kuciukai-Gebäck. (ausgesprochen Kutschukai)

Die Kuciukai bestehen aus Hefeteig und Mohn und werden als Snack in die Mohnmilch getunkt. Zugegeben, die Konsistenz der Mohnmilch ist für uns Deutsche etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich kann nur sagen: mega lecker!

Ganz besonders: die Speisen bleiben den ganzen Abend auf dem Tisch (übrigens nicht nur an Heilgabend ist das so). 

Wie bei uns das Bleigießen Brauch ist, ist es in Litauen anders. Dort wird Heu unter der Tischdecke ausgelegt und nach dem Essen zieht jeder einen Strohhalm hervor. Je länger der Halm, desto länger das eigene Leben.

Wer selbst mal probieren möchte:

  • 200 Gramm Mehl
  • 4 Gramm Trockenhefe
  • 50 Gramm Zucker
  • 30 Gramm Butter
  • 100 Milliliter Milch
  • ein Eigelb
  • 40 Gramm Mohn
  • Salz

Hefe und Zucker in warmer Milch auflösen. Anschließend in einer separaten Schüssel Mehl, geschmolzene Butter, Milch, Eigelb, Salz und Mohn zu einem Teig vermengen. Hefemischung hinzugeben, gut verrühren und in den lauwarmen Backofen stellen, damit der Teig mindestens eine Stunde aufgehen kann.

Danach den Ofen auf 190 Grad erwärmen, den Teig nochmals kneten und in kleine Streifen rollen. Aus den Streifen dann Würfelchen schneiden und auf einem Backblech verteilen. Für zehn Minuten backen und auskühlen lassen.

  • 1 Tasse Mohnsamen
  • 1 Liter Wasser oder Milch
  • 4 Esslöffel Zucker oder Honig

Mohn mit kochendem Wasser überbrühen und drei Stunden gehen lassen. Danach das Wasser abgießen, Mohn zerquetschen und mit einem Liter Wasser oder Milch auffüllen. Zucker oder Honig je nach Geschmack hinzugeben und gut rühren.

Danach den Ofen auf 190 Grad erwärmen, den Teig nochmals kneten und in kleine Streifen rollen. Aus den Streifen dann Würfelchen schneiden und auf einem Backblech verteilen. Für zehn Minuten backen und auskühlen lassen.

Die Mohnmilch genießt man zusammen mit den Kuciukai. Manche Familien vermischen die Kuciukai mit der Milch schon einen Tag früher, dadurch wird das traditionelle Dessert eher zu einem Brei. Probiert es einfach mal aus.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Man glaubt es kaum, aber Ben scheint immer noch an den Weihnachtsmann zu glauben, wobei er in den letzten Tagen doch Zweifel äußerte… 😉

Jedenfalls ist stark davon auszugehen, dass es dieses Jahr das letzte Mal sein wird, in dem wir ihn „anschwindeln“ können. Seine großen Augen in den letzten Jahren, als der Weihnachtsmann klingelte und ein riesiger Sack voller Geschenke vor der Tür stand, hättet ihr sehen sollen. Schade eigentlich, dass dieser „Zauber“ vorbei sein wird.

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