Boris Stijelja ist Kroate und lebt hier bei mir um die Ecke. Eigentlich ist Boris Schauspieler und Stand-up Comedian und betreibt in Deidesheim ein Boulevard-Theater. In Mannheim geboren in Kroatien aufgewachsen, ist er zwischen zwei Heimaten hin und her gerissen. Auf der einen Seite Cevapcici, auf der anderen die Pfälzer Weinfeste.
Beide Kulturen hat er kulinarisch in einem Kochbuch zusammengefasst. Ich habe mir das gleich bestellt, und freue mich die Rezepte selbst auszuprobieren.
Die Bilder wurden mir mit freundlicher Genehmigung vom Milltown Media Verlag zur Verfügung gestellt. Wer noch bis zum 18.12. bestellt, erhält einen kleinen Bonus in Form weiterer Rezepte zum Buch.
Ich werde jedenfalls einige Rezepte ausprobieren und hier berichten…
Gestern war mal wieder ein besonderer Stammtisch. Unser Markus hatte für uns Rumpsteaks zubereitet. Mit leckeren Portwein-Zwiebeln. Das ist ja mal nicht alltäglich…!
Auch die Whisky-Auswahl lies nichts zu wünschen übrig, aber dafür sorgt ja immer wieder unser Dirk.
Dieser 10 Jahre alte, ungetorfte Bunnahabhain Whisky wurde drei Jahre lang in seltenen Banyuls-Weinfässern gelagert. Aromen von geschnittenem Gras, knackigen Äpfeln (gell Olli! :-)) und saftigen Birnen führen zu regengetränkten Erdbeeren, cremigem Malz und einem Hauch von dunkler Schokolade.
Dirk hatte zusätzlich eine Flasche Banyuls Likörwein besorgt, eine klasse Idee. Mit einem kleinen Tropfen in den Dram, hat man den Bunna nochmal veredelt, zumindest ging es mir so.
Von diesem edlen Tropfen gibt es lediglich 1189 Flaschen.
Zufällig und seit Langem haben wir mal wieder Live-TV geschaut, und sind beim gestrigen Gala-Event des ZDF hängen geblieben. „Ein Herz für Kinder“ bittet um Unterstützung.
Bei dieser alljährigen Gala, kann man telefonisch live während der Sendung bei Prominenten seine Spende nennen. Ben hatte zwar Hemmungen dort direkt anzurufen, wollte aber dennoch gerne spenden. Ganze 70 €!
Ich habe meine seit einiger Zeit geplante OP hinter mir, und bin zurück aus dem Krankenhaus. Anne ist extra angereist 😉 um mich zu bespaßen.
Der Eingriff fand am Montag statt und verlief den Ärzten nach problemlos. Die haben da eben Routine. Dabei wurde die Achillessehne zum Teil abgetrennt, die Verwachsungen an der Ferse entfernt, und die Sehne wieder verankert.
Vor der OP
Vor der OP
Auf Nummer sicher gehen
Die Narbe
Sieht aus wie ein Saumagen…
Mein Sportschuh.
Nun bleibt zu hoffen, dass die Heilung nicht den Prognosen entspricht. Lt. Ärzten kann das bis zu einem halben Jahr dauern. Das größte Problem sei die Wundheilung an sich, denn die Stelle ist äußerst ungünstig. Also bitte die Daumen drücken. Zumindest bin ich bis dato schmerzfrei…
Gestern war es endlich soweit! Tulove Grede! Ein Ziel, das ich seit Jahren schon im Hinterkopf hatte.
Seit vielen Jahren besuche ich mehr oder weniger regelmäßig den Parkplatz unterhalb des Tulove Grede. Ich hatte das Glück hier schon gewesen zu sein, bevor sich die vielen Winnetou-Fans hier einfanden.
Aber es ist natürlich nachvollziehbar, dass man diesen wunderschönen Ort sehen möchte, nur erwartet bitte keine Einsamkeit mehr, obwohl die Anfahrt zum Parkplatz über ein ganzes Stück Schotterpiste erfolgt.
Und besonders gefreut hat mich, dass meine Schwägerin Simona den Mut hatte sich mir anzuschließen!
Der Aufstieg bis zu einem Plateau ist für viele Wanderer bereits das Ziel. So war es auch bei mir, da ich seit Monaten gehandicapt bin, traute ich mir das letzte kleine Stück zum Gipfel selbst auch nicht mehr zu. Simona war übrigens darüber heilfroh, als wir die Schlüsselstelle erreichten 😉. Ab hier sind Kletterfähigkeiten im Schwierigkeitsgrad 1-2 unbedingt erforderlich. Die Möglichkeit einer Variante zum Nebengipfel liegt im oberen Bereich 2 nach UIAA. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist hier ratsam.
Die ganze Gegend war im „Bruderkrieg“ 1991-1995 die Frontlinie und daher stark vermint. Ich empfehle dringend die Pfade nicht zu verlassen!
Die Tour ist ein absolutes Muss für Winnetou Fans. Das Massiv des Tulove Grede wird in den Filmen immer wieder von allen Seiten gezeigt. In Teil 3 stirbt hier auch der Apachen-Häuptling. Die Ausblicke in der direkten Umgebung sind grandios. Im Süden erkennt man sogar die Schlucht des Zrmanja Canyons (im Film der Rio Peco) und das Novigrader Meer.
Wer ausführliche Infos möchte, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Eine tolle Beschreibung der Tour findet man hier.
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Ausnahmslos jeder Termin einer CD-Veröffentlichung von Bruce Springsteen ist für mich ein besonderer Tag! Dieses Mal war ich allerdings ein wenig skeptisch. Wieso? The BOSS goes Soul…!?!?
Nicht mein Genre, aber das ist eben Geschmackssache.
„Only the Strong Survive“ heißt das neueste Werk meines Lieblings-Interpreten. Keine Zeit verlieren, die CD in den Player und mal „hören“ was da kommt. Schließlich ist das Folk-Experiment geglückt. Aber ich finde nun eben nicht wirklich einen Zugang zu Soul, auch wenn die meisten Rockstars hier ihre Wurzeln finden. So auch der Boss.
Tassie ist auch gespannt
Mit nun 73 Jahren wird er wohl nostalgisch. Eins vorab: Mein Album ist es nicht! Ohne Zweifel brillant produziert und musikalisch echt klasse arrangiert, aber es spricht mich eben nicht an. Das zwar anfangs bei „Letter to you“ ähnlich, aber beim zweiten hören und der Doku wurde das zu einem meiner Lieblingsalben. Das wird mit diesem Exemplar sicher nicht passieren…
Eins muss man ihm dennoch lassen: Sein Gesang ist mega! Hier holt er alles aus sich raus. Was er nicht rausholt: seine Gitarre. Das Album stellt bewusst seine Stimme ins Rampenlicht, in dem er selbst eben ohne seine Gitarre da steht. Für mich ein echt ungewöhnlicher Anblick…
Nun, ich respektiere das Album als das was es ist: Seine eigene Hommage an seine Wurzeln. Der Soul hat ihn überhaupt erst dazu bewegt Musik zu machen. Insofern bin ich dankbar und freue mich auf seine nächsten hoffentlich zahlreichen Veröffentlichungen.
Obwohl mir ein bissel Bang ist: Auf der der CD steht „Cover Vol. 1″…
Tassie hat´s, glaub ich, auch nicht vom Hocker gerissen...